Aufführungsrituale der Musik – Zur Konstituierung kultureller Vielfalt am Beispiel Österreich

Aufführungsrituale der Musik – Zur Konstituierung kultureller Vielfalt am Beispiel Österreich

Buchveröffentlichung gemeinsam mit Magdalena Fürnkranz im transkript-Verlag. Wird im Jahr 2021 in der GfPM Reihe „texte zur populären musik“ erscheinen.

Die Unterscheidung von E-Musik und U-Musik hat ausgedient. Als neuer Ansatz wird ein Stilfeldermodell zur Beschreibung kultureller Diversität präsentiert und am Beispiel der österreichischen Musiklandschaft der Gegenwart ausgeführt. Dabei stehen wesentliche Aufführungsrituale der Musik wie Konzert und Musikvideo im Zentrum. In Form von qualitativen Fallstudien und vergleichenden Stilfelder-Analysen werden Differenzen und Diffusionen zwischen den Stilfeldern „Klassik/zeitgenössische Musik“, „Jazz/improvisierte Musik“, „Volksmusik/World Music“, „Dance/HipHop/Elektronik“, „Rock-&Popmusik“ sowie „Schlager/volkstümliche Musik“ erkundet. Gefragt wird nach der Art und Weise der „Konstitution von Kultur“ auf Basis der Analyse der Figuren, die im theatralen Rahmen einer Musikperformance auftreten. Dabei werden sowohl performanceanalytische als auch genderspezifische und kulturtheoretische Aspekte berücksichtigt. Der kultursoziologische Ansatz von Pierre Bourdieu erfährt eine ins 21. Jahrhundert transformierte Konkretisierung und dient der Neubestimmung musikalischer Diversität und Hybridität.


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